Person und Forschung
Die Suche nach Ursachen und Gesetzmäßigkeiten
Seit über 25 Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, welche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten dem Menschen, seiner Gesundheit, seinen Beziehungen und seiner Entwicklung zugrunde liegen.
Mein beruflicher Ursprung liegt in der Informatik. Als Diplom-Informatikerin habe ich gelernt, komplexe Systeme zu analysieren, Abhängigkeiten zu erkennen und Fehler konsequent an ihrer Ursache zu suchen – nicht dort, wo sie sichtbar werden.
Dieses systemische und kausale Denken prägt meine Arbeit bis heute.
Im Jahr 2000 absolvierte ich zusätzlich die Ausbildung zur Heilpraktikerin und vertiefte mein Wissen in biologischen, naturheilkundlichen, psychologischen, meditativen und geistigen Ansätzen.
Je länger ich mit Menschen arbeitete, desto deutlicher wurde mir, dass einzelne Erklärungsmodelle viele meiner Beobachtungen nicht ausreichend erklären konnten.
Ich begann, biografische Ereignisse, innere Konflikte, körperliche Entwicklungen, menschliches Verhalten und Beziehungen miteinander in Verbindung zu betrachten.
Ich verglich wiederkehrende Zusammenhänge, entwickelte Hypothesen und suchte nach den Gesetzmäßigkeiten, die hinter ihnen liegen könnten.
Aus dieser Forschung entstand die EMOSOPHIE®.
Meine Forschung und Entdeckungen
EMOSOPHIE® ist keine einzelne Methode und kein abgeschlossenes Therapieverfahren. Sie ist eine Denkweise auf der Suche nach Wahrheit und den Ordnungen, die dem Menschen und dem Leben zugrunde liegen.
Aus meiner langjährigen Forschung und praktischen Arbeit mit Menschen entstanden verschiedene Modelle und beschriebene Gesetzmäßigkeiten.
Dazu gehören die fünf geistigen Gesetze, meine Arbeit mit biologischen Gesetzmäßigkeiten und die Entdeckung des Aus-der-Mitte-Konflikts.
Nach meinem Modell können Konflikte, die einen Menschen aus seiner inneren Mitte bringen, eine Grundlage narzisstischer und altruistischer Verhaltensweisen bilden.
Werden die zugrunde liegenden Zusammenhänge erkannt und Konflikte gelöst, können diese Dynamiken an Wirksamkeit verlieren und der Weg zurück in die innere Mitte, zum eigenen Kompass, zu Ursprung und Potenzial wieder frei werden.
Aus dieser Forschung entstand auch die KOMPASS-Arbeit® der EMOSOPHIE® – der strukturierte Lern- und Erkenntnisweg, um die innere Mitte und den eigenen Kompass wiederzufinden.
Meine Erkenntnisse und Modelle habe ich in den Büchern Die fünf geistigen Gesetze der Heilung und KEINE LIEBE – Die Ursache und die ursächliche Lösung von Narzissmus und Altruismus veröffentlicht.
Beobachtungen, für die ich weiter nach einer Erklärung suche
Zu meiner Forschung gehört ein weiterer Bereich, der mich seit vielen Jahren beschäftigt.
Menschen berichten von außergewöhnlichen körperlichen und inneren Veränderungen im Zusammenhang mit Begegnungen und Gesprächen mit mir – in Sitzungen, über Zoom, am Telefon, durch Blickkontakt oder Berührung und teilweise auch dann, wenn ich von ihren Beschwerden nichts wusste.
Ich habe diese Veränderungen nicht bewusst ausgelöst.
Ich habe keine Methode angewandt, keine Technik eingesetzt, keine Energie übertragen und keine Absicht auf ein bestimmtes Ergebnis gerichtet.
Die Veränderungen geschahen.
Ich habe lange versucht, diese Beobachtungen mit bekannten therapeutischen, meditativen oder spirituellen Konzepten zu erklären. Keine dieser Erklärungen beschreibt für mich präzise, was ich seit vielen Jahren beobachte.
Nach allem, was ich über viele Jahre beobachtet habe, verstehe ich diese Besonderheit nicht als erworbene Fähigkeit, sondern als eine grundlegende Anlage meines Wesens.
Warum diese Veränderungen geschehen, warum Menschen unterschiedlich reagieren und welchen Gesetzmäßigkeiten die beobachteten Phänomene folgen, gehört zu den offenen Fragen meiner Forschung.
Aus meinen bisherigen Beobachtungen entstand dafür der Begriff „Präsenz ohne eingreifende Instanz“.
Er beschreibt keine wissenschaftlich bewiesene Wirkungsweise, sondern eine zentrale Beobachtung:
Ich stelle die Veränderungen nicht her. Und dennoch geschehen sie.
Aus den Berichten von Menschen, die diese Erfahrungen gemacht haben, entstand auch das Hörbuch Gott kommt auch ins Café – Zwischen Gottes Geist und Wissenschaft.
Wahrheit als Maßstab
Lange glaubte ich, mich zwischen zwei Seiten entscheiden zu müssen: zwischen wissenschaftlicher Seriosität und der Gottesfrage, zwischen analytischer Forschung und Erfahrungen, für die ich bis heute keine hinreichende wissenschaftliche Erklärung gefunden habe.
Diese Entscheidung treffe ich nicht mehr.
Ich glaube nicht an einen Gegensatz zwischen Wahrheit, Wissenschaft und Gott.
Ich möchte weder Beobachtungen zu Gewissheiten erklären, für die mir die Belege fehlen, noch eine Wirklichkeit ausschließen, nur weil sie mit unseren heutigen wissenschaftlichen Modellen noch nicht erklärt werden kann.
Ich suche weiter.
Nach Ursachen.
Nach Zusammenhängen.
Nach Gesetzmäßigkeiten.
Und nach der Wahrheit, auch dort, wo ich noch keine Antwort habe.
Ich möchte der Wahrheit so treu sein, dass sie selbst sprechen kann.
Analyse schafft Orientierung. Präsenz wirkt dort, wo nichts eingreift.
„Gott ist mir näher als ich mir selbst bin.“- Meister Eckhart (um 1260-1328), spätmittelalterlicher Theologe und Philosoph
„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
Es ist die Quelle jeder wahren Kunst und Wissenschaft.“ - Albert Einstein (1879-1955) -
deutsch-amerikanischer theoretischer Physiker und Nobelpreisträger